Dienstag, 19. Februar 2019
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40 Jahre, 1000 Teilnehmer und ein „neuer” Professor

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Das ift Rosenheim hatte am 11. und 12. Oktober zum 40. Mal zu den Rosenheimer Fenstertagen geladen. Knapp 1000 Fenster- und Fassadenexperten aus Forschung und Praxis kamen nach Oberbayern und erlebten beim größten Kongress der Branche unter dem Oberthema "Konstruktionen für morgen: modular, sicher, einfach” ein informatives und thematisch breit angelegtes Fachprogramm. Gleich zu Beginn der Jubiläums-Veranstaltung unterstrich Bernhard Helbing, Präsident des Verbands Fenster + Fassade, in seiner Jubiläums-Laudatio den hohen Stellenwert des ift für die Branche und verglich die fast 40-jährige Zusammenarbeit mit dem VFF mit einer "guten Ehe” – denn auch diese funktioniere am besten, wenn "beide Partner immer etwas unverheiratet bleiben”. Bernhard Helbing wies eindrücklich daraufhin, dass "man sich gegenseitig brauche”, "viele Gemeinsamkeiten” habe und daher auch zukünftig eng kooperieren werde.

Nach den feierlichen Worten zu Beginn stieg ift-Leiter Prof. Ulrich Sieberath – diesem wurde auf der Abendveranstaltung der Tagung von der Hochschule Rosenheim offiziell eine Honorarprofessur Fenster und Fassade verliehen – in die fachliche Diskussion ein und gab in seinem Vortrag "40 Jahre Entwicklung - Sind wir bereit für die Zukunft?” einen prägnanten Rückblick und eine Vorausschau auf die Themen, welche die Branche heute und zukünftig beschäftigen – vor allem auch im Hinblick auf die Energiewende: Die Modularität von Fenstern und Fassaden, ein einheitliches Energy Label sowie der Megatrend "Universal Design” – also die universelle, intuitive und flexible Nutzbarkeit von Bauelementen – waren dabei nur drei Stichworte. Klar sei,  so Prof. Sieberath, dass die "U-Wert-Olympiade” an ihre Grenzen stoße und nun der nächste echte Technologiesprung bei Fenstern notwendig werde.

In der Folge der Veranstaltung wurden aktuelle Branchenthemen und Entwicklungen in acht verschiedenen Themenblöcken bearbeitet - von "Moderne Glastechnik” und "Steuerung und Konstruktion” über "Energieeffizienz” und "Universal Design” bis zu "Sanieren und Modernisieren” reichte das Vortragsangebot.

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