Dienstag, 19. Februar 2019
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Roma-Modelle erhalten Passivhauszertifikat

Passivhäuser verbrauchen 90 Prozent weniger Heizwärme als herkömmliche Gebäude im Baubestand. Auch der Vergleich zu einem durchschnittlichen Neubau ist erheblich: Der Bedarf reduziert sich um mehr als 75 Prozent. Um solche Werte zu erzielen, sind ein durchdachtes Gesamtkonzept und besonders energieeffiziente Baukomponenten erforderlich. Dazu gehört auch die Wahl der richtigen Sonnenschutzelemente. Das Passivhaus Institut in Darmstadt hat nun zwei Systemen von Roma nach umfassenden Berechnungen das Passivhauszertifikat verliehen. Sowohl Modulo als auch Vorbau-Raffstore und -Rollläden vom Typ .P des Herstellers erzielten hervorragende Dämmwerte.

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Passivhäuser verbrauchen 90 Prozent weniger Heizwärme als herkömmliche Gebäude im Baubestand. Auch der Vergleich zu einem durchschnittlichen Neubau ist erheblich: Der Bedarf reduziert sich um mehr als 75 Prozent. Um solche Werte zu erzielen, sind ein durchdachtes Gesamtkonzept und besonders energieeffiziente Baukomponenten erforderlich. Dazu gehört auch die Wahl der richtigen Sonnenschutzelemente. Das Passivhaus Institut in Darmstadt hat nun zwei Systemen von Roma nach umfassenden Berechnungen das Passivhauszertifikat verliehen. Sowohl Modulo als auch Vorbau-Raffstore und -Rollläden vom Typ .P des Herstellers erzielten hervorragende Dämmwerte.

Das Passivhaus Institut prüft Produkte gezielt auf ihre Eignung für den Einsatz in Passivhäusern. Lösungen, die das Zertifikat tragen, "sind nach einheitlichen, vergleichbaren Kriterien geprüft und weisen eine exzellente energetische Qualität auf", teilt die Einrichtung auf ihrer Website mit. Die Kennzeichnung kommt auch Fachhandwerkern zugute: Bei Anfragen nach besonders energieeffizienten Komponenten ist der Verweis auf von unabhängiger Seite zertifizierte Lösungen ein zuverlässiger und unkomplizierter Weg.

Der Modulo.P hat eine geringe Kastentiefe von nur 120 Millimetern. Durch die definierten Außenkanten ist er genauso leicht aufzumessen, wie ein Vorbauelement. Damit werden Fehler bei der Planung und Bestellung auf ein Minimum reduziert. Der Behang ist bereits werkseitig vormontiert, was die Montage zusätzlich erleichtert. Der Fachhandwerker muss am Ende nur die Führungsschienen anstecken und das Bauteil in die Öffnung einsetzen. Nach dem Ausrichten und Verschrauben sind bereits alle wesentlichen Arbeiten erledigt. Die .P-Baureihe ist auch mit einer rückseitigen Dämmung von 20 oder 40 Millimetern verfügbar.

Der besondere Vorteil des Vorbau-Raffstore bzw. -Rollladen vom System .P liegt in seiner Position vor dem Fenster. Diese Montageart vermeidet die bei herkömmlichen Kästen über dem Fenster möglichen Wärmebrücken. Das Modell ist mit einer Reihe unterschiedlicher Frontblenden verfügbar: rund, fünf- und viereckig sowie mit Putzträger, der in der Fassade verschwindet. Auch hier ist eine rückseitige Dämmung möglich.

Das Passivhausinstitut hat diese beiden Modelle von Roma in Kombination mit einem bestimmten Fenster und unterschiedlich dicken Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) dem Test unterzogen. Unter den für die Zertifizierung angesetzten Randbedingungen und einem 300 Millimeter starken Wärmedämmverbundsystem erhält das gesamte Fenster mit Verschattungselement Modulo.P einen U-Wert von 0,83 W/m²K. Mit einer 30 Millimeter dünneren Dämmung wurde immer noch ein U-Wert von 0,85 W/m²K erzielt. Beide Ausführungen erfüllen damit die für das Zertifikat notwendigen Anforderungen. Der Vorbau-Raffstore bzw. -Rollladen vom System .P wurde ebenfalls mit einem 300 Millimeter starken WDVS kombiniert. Hier errechnete das Passivhaus Institut auch einen U-Wert von 0,85 W/m²K. Der U-Wert ist eine in der Bauphysik gängige Größe, um die Wärmedämmeigenschaften von Materialien und Komponenten anzugeben. Grundsätzlich gilt: Je niedriger diese Werte, desto besser ist die Dämmfähigkeit des Stoffes.

Das Zertifikat gilt auch für kleinere Kastengrößen und stärkere WDVS. Die .XP-Varianten sind dann abgedeckt, wenn die Position des Fensterrahmens zur Massivwand gleich bleibt. Roma zeigte sich erfreut über die Auszeichnung: "Das Interesse an Lösungen, mit hervorragenden energetischen Werten ist groß – sowohl bei Bauherren als auch beim Fachhandwerk und Architekten. Umso positiver ist es, wenn unsere Produkte von unabhängiger Stelle ein solches Gütesiegel erhalten", so Produktmanager Kai Rieb.

www.roma.de

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